Warum ist konsequente Weiterbildung wichtig?

Egal, ob Sie arbeitssuchend, krank geschrieben oder in einem Minijob beschäftigt sind: Nur durch ständige Fortbildungsmaßnahmen kommen sie aus Ihrem momentanen Tief heraus. Dies gilt im Übrigen auch für alle anderen Arbeitnehmer. Heutzutage muss man sich ständig neuen Gegebenheiten anpassen. Die Technologie-Entwicklung geschieht in rasantem Tempo. Wer nicht auf dem neusten Stand ist, wird schnell abgehängt. Er kann nicht mehr mitreden. Man beherrscht nach einem Jahr wichtige Dinge nicht mehr, die neue Standards setzen. Es wird immer schwerer, den Anschluss an nicht mitgegangene technische Entwicklungen zu bekommen, wenn man erst einmal Wissenslücken zugelassen hat. Vorbeugen ist leichter als nachholen.

Wissen ist auch heute Macht

Das gilt heute mehr denn je. In einer Informationsgesellschaft sollte man informiert sein. Insbesondere in seinen Fachgebieten. Strebt man beruflich neue Ufer an, sollte man die Neuorientierung mit Weiterbildung begleiten. Ein guter Ansatz wäre es, möglichst nah bei dem zu bleiben, was man ohnehin kann, aber die Reichweite und Tiefe des Kenntnisstandes zu erweitern. Fehlen einem bestimmte Qualifikationen, könnte man diese jetzt erwerben. Wissenszuwachs bietet verbesserte Chancen auf eine Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt. Zudem kann man Vorgesetzte leichter von sich überzeugen, wenn man mit dem Willen zum Lernen ausgestattet ist. Keinen Arbeitgeber zu haben, bedeutet noch lange nicht, dass man sich hängen lassen kann. Im Gegenteil: Mit konsequenter Weiterbildung schafft man neue Grundlagen. Man beschäftigt sich sinnvoll. Wissen zu erarbeiten, verschafft einem ein Gefühl der Befriedigung. Man übernimmt Verantwortung für das eigene Wohlergehen. Man gestaltet Grundlagen, auf denen man seine Zukunft aufbauen kann. Wer sich durch Weiterbildungsmaßnahmen geistig fit hält, kann auch nach langer Arbeitslosigkeit den Anschluss an den aktuellen Arbeitsmarkt leichter bewältigen.

Warum sollte man sich Ziele setzen?

Ein Problem haben Empfänger von Arbeitslosengeld oder Hartz IV: Ihre Zuverdienstgrenzen sind mit 165 bzw. 100 Euro niedrig. Davon müssen neben den Lebenshaltungskosten auch Bewerbungskosten gestemmt werden. Daher bleibt aus Sicht der Betroffenen nicht viel für Fortbildungsmaßnahmen übrig. Doch dank des Internet-Zeitalters kann sich heute jeder kostenfrei Fortbildungsmöglichkeiten ergoogeln. Es gibt Hunderte von Webseiten, Online-Webinaren oder YouTube-Clips – ja, sogar Studienmöglichkeiten -, die nichts kosten. Man kann also auch als Arbeitsloser seinen Wissensstand verbessern. Dafür sollte man sich realistische Ziele setzen. Beispielsweise sollte man sich vornehmen, jeden Tag mindestens eine Stunde sein Wissen zu vertiefen. Manche Fortbildungsmaßnahme bezahlt sogar das Arbeitsamt. Andere Wissenerweiterungen kann man praxisnah über YouTube erarbeiten. Man kann Menschen im bisherigen Tätigkeitsfeld bitten, einen als Coach unter die Fittiche nehmen. VHS-Kurse bieten weitere Möglichkeiten. Man kann sich dort für wenig Geld erweiterte Computer-Kenntnisse, Sprachen oder Buchhaltungs-Grundkenntnisse erarbeiten. Wer nichts in seine Weiterbildungsmaßnahmen investiert, ist am Ende ein Verlierer.
Warum Ist Konsequente Weiterbildung Wichtig?

Weiterbildung ist eine Investition in die Zukunft

Statt auf die Vergangenheit zu blicken, sollte jeder Arbeitslose in der Gegenwart an seiner Zukunft arbeiten. Selbst wenn einem nach längerer Arbeitslosigkeit nur ein Minijob angeboten wird, kann das einen guten Einstieg in ein neues Leben bedeuten. Die Hoffnung auf einen 160-Euro-Job, der einem neben dem ALG II noch etwas Geld beschert, sollte jeder gleich begraben. Solche Jobs gibt es nicht. Arbeitslosigkeit bedeutet trotzdem nicht automatisch Perspektivlosigkeit. Sie selbst erschaffen sich neue Perspektiven, indem Sie niemals aufhören, zu lernen und Ihr bisheriges Wissen zu erweitern. Bleiben Sie handlungsfähig. Machen Sie sich während der Jobsuche fitter im Berufsfeld. Weiterbildungsbemühungen machen sich im Lebenslauf gut. Ihr bisheriges Können, Ihre Erfahrung und Ihre durch Fortbildung erweiterten Kernkompetenzen bieten gute Grundlagen für eine Neuanstellung. Wenn Sie im Gespräch mit Jobcenter-Mitarbeitern oder Unternehmern einen Weg erkennen, um aus der Job-Misere herauszufinden, ergreifen Sie jede Chance, um dorthin zu kommen.

Fazit


Ein Gewinner ist jemand, der es versteht, sich nach einem Arbeitsplatzverlust Chancen auf eine persönliche Weiterentwicklung zu erarbeiten.

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