Warum ein umfangreicher Wortschatz so wichtig ist…

Was wollen Sie?
Warum Ein Umfangreicher Wortschatz So Wichtig Ist...Der persönliche Wortschatz hat größten Anteil an beruflichem und privatem Erfolg.
Mit dem selbst verfassten Anschreiben und später, im darauf folgenden persönlichen Gespräch, ist der Eindruck bei den Gesprächspartnern für die weitere Entwicklung des Kontaktes entscheidend.
Neben der äußeren Erscheinung und angenehmen Umgangsformen ist die Kunst einer zielführenden, der Situation entsprechenden Ausdrucksweise entscheidend. In einem Einstellungsgespräch wird der oder die Bewerber/in das Gespräch nur wenig lenken können. Die verbale Reaktion auf Fragen und Argumente wird neben ihrem sachlichen Inhalt auch von dem vorhandenen Wortschatz des Bewerbers getragen. Gleichlautende,

einsilbige und negierende Formulierungen sind unbedingt zu vermeiden. Der feine Grad zwischen positiver Selbstdarstellung und Eigenlob darf in der Bewerbungskommunikation gestreift werden.

Wie schaffen Sie das?
Ihr Ziel sollte es sein, den eigenen Wortschatz treffsicher anzuwenden und stetig zu erweitern. Texte lesen und vor allem Texte selbst schreiben übt den Umgang mit Worten. Kleine, selbst verfasste Kurzgeschichten zeigen dem Verfasser während des Textens sehr schnell seine Grenzen auf. Zu Beginn fällt es fast jedem schwer, erlebtes in Worten lebendig und für zuhörende erlebbar werden zu lassen. Eine erste Übung könnte ein Tätigkeitsprofil sein. Sie beschreiben in Fließtext anschaulich, welcher Tätigkeit Sie nachgehen.
Schreiben Sie Ihr Bewerbungsanschreiben unbedingt selbst. Holen Sie sich Rat, lesen Sie Beispiele und beschreiben Sie Ihr Interesse im positiven Sinn mit Ihren eigenen Worten. Nur so bleiben Sie autentisch. Mit Ihren Texten wollen Sie einen Schritt nach vorn gehen, weiterkommen, vielleicht eine bestimmte Vollzeit-Stelle ergattern, dann stellen Sie sich selbst im bestmöglichen wahrheitsgetreuen Licht dar. Sind Sie derzeit in einem Minijob tätig, dann sprechen Sie über Ihre Berufstätigkeit, ohne die geringfügige Beschäftigung im Gespräch selbst zu erwähnen. Auf direkte Fragen sollten Sie allerdings in den gebotenen Grenzen wahrheitsgemäß antworten.
Da Minijobs leider gesellschaftlich weniger hoch angesehen sind, sollte in Ihren Erzählungen nicht der Umfang Ihrer Tätigkeit sondern die Beschreibung der Art Ihrer Tätigkeit im Vordergrund stehen. Arbeitsverhältnisse können heute unterschiedlich ausgestaltet sein. Sobald Sie eine abhängige, sozialversicherungspflichtige Tätigkeit ausüben, deren Bezahlung monatlich über 450,00 € beträgt, zählt Ihr Beschäftigungsverhältnis nicht mehr zu den Minijobs.

Wer sich mit Worten ausdrücken kann, ist klar im Vorteil
Im Berufsleben auf jeden Fall und auch im Privatleben ist eine treffsichere Wortwahl in Kombination mit prägnanten Formulierungen ein Zeichen von vorhandenem Intellekt und Bildung. Von diesen positiven Eigenschaften wollen potentielle Arbeitgeber profitieren. Das ist Ihr Vorteil und macht Sie begehrenswert.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.