Schreibblockade? Kein Problem!

Profis schreiben einen guten Blogartikel in 30 bis 60 Minuten. „Normalerverbraucher“ benötigen hierzu meist etwas länger. Trotzdem kann ein guter Blogartikel in, sagen wir, zwei Stunden fertiggestellt sein, ohne dass man ein Dutzend Abläufe nimmt oder die Arbeit gar auf die kommende Woche vertagt.

Bloggen ohne Frust

Blogs müssen regelmäßig mit neuen Artikeln und Lesestoff gefüttert werden, sonst bleiben die Leser aus. Ein Teil der Blogbesitzer schreibt selbst, andere beauftragen Autoren, wieder andere suchen auf Autorenplattformen bzw. bei Schreibbüros nach geeignetem Material.

Wer regelmäßig solche Texte schreibt sollte sich eine entsprechende Technik zulegen. Wöchentliche Veröffentlichungen lassen sich sehr gut mit der 3-Tage-Methode erledigen. Bei dieser Verfahrensweise sind auch Laien in der Lage, ohne Schreibblockaden exzellente Ergebnisse zu liefern.

Mittels Schreibblock, Laptop, iPad, Handy und Internet geht man zuerst auf Themenjagd und macht sich umfassende Notizen. Hilfreich sind Programme wie Evernote, Memonic oder Windows Onenote, mit denen sich ebenfalls Fotos, Videos, Audio und Tabellen erfassen lassen. Man kann jedoch auch einfach mit dem Word-Programm arbeiten, um sich seine Notizaufzeichnungen übersichtlich zusammenzustellen, oder mit einem Schreibblock.

3-Tage-Praktik

Benutzen Sie den ersten Tag zum sogenannten Mindmapping, dem Zusammentragen der Infos inklusive Stichpunkte. Dies kann in 30 bis 60 Minuten geschehen.

Am zweiten Tag werden die Gedanken niedergeschrieben. Profis nennen dieses Freewriting. Kalkulieren Sie hierzu zehn bis 30 Minuten ein und bringen Sie alles zu Papier, was Ihnen zu den gewählten Topic in den Kopf kommt. Speichern des Dokumentes nicht vergessen!

Erst am dritten Tag wird korrigiert, was etwa 30 bis 45 Minuten dauern wird. Halten Sie sich an folgende Struktur:

Überschrift (bedeutendster Bestandteil), ruhig wer/was/wann/wo/wie einbringen,

Einleitung, interessant und einzigartig, soll Interesse zum Weiterlesen wecken

Problematik beschreiben, Möglichkeiten aufzeigen, Lösung anbieten oder Diskussion anregen, Fotos einbringen, auf Wunsch Links erwähnen

Schlußteil, evtl. mit Fazit, Aufforderung zum Kommentieren etc., Quellennachweis

Es erfolgt eine Grammatik- und Rechtschreibkontrolle

… und schon ist Ihr Blogartikel versandfertig!

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