Lernen im Alter

Lernen zu jeder Zeit

Es gibt für niemand eine Begrenzung für das Lernen. Möglich ist dies mit 20 ebenso wie mit 50 oder mit 70. Es zählen in diesem Fall viele Gründe wie die Flexibilität und der Wille. Sie helfen dabei, die Vorurteile über das Lernen im Alter zu überwinden.Davon gibt es einige, wie zum Beispiel, dass das Lernen im Alter nicht mehr so schnell verlaufen würde. Denn nur der Mensch, der sein Gehirn nicht trainiert bleibt stehen und kann sich nicht weiter entwickeln.

Die Betrachtung von Seiten der Wissenschaft

Betrachtet wird das Thema „Lernen im Alter“ aus den unterschiedlichen Gründen. Daher widmet sich die Wissenschaft ebenfalls dem Thema. Schließlich gibt es die These der nicht sehr großen vorhandenen Flexibilität, wenn es um das Lernen bei älteren Menschen geht. Dem älteren Gehirn wird der plastische Gedanke abgesprochen. Damit läge zugleich auch keine große Aufnahmebereitschaft vor. Allerdings kam es mittlerweile zu einer Studie von US-Forschern. Laut deren Resultat ist eher das Gegenteil der Fall. Ältere Menschen lernen eher zu viel als zu wenig. Das Herausfiltern von Informationen wäre dem älteren Gehirn nicht mehr in dem Umfang möglich wie dem jungen Gehirn. Jedoch wurde bereits zuvor viel Wissen beim Lernen gespeichert. Dieses Wissen ist nun jedoch von Instabilität bedroht sofern unkontrolliert ständig neue Informationen dazu kommen. So lautet jedenfalls das Ergebnis einer Studie.

Fragen rund um das Gedächtnis


Das Gehirn zeigt nicht gerade ein überzeugendes Bild, sofern es um das Lernen geht. Auf der einen Seite soll das Gehirn einen hohen plastischen Gedanken vorweisen. Schließlich kommt es immer wieder zum Lernen neuer Fähigkeiten oder zur Aufnahme neuer Informationen. Auf der anderen Seite soll das einmal gespeicherte Wissen erhalten bleiben. Vermieden werden soll zugleich das überschrieben werden durch unwichtige Neuigkeiten. Laut dem an der Brown University tätigen Seniorautor Takeo Watanabe sei die lern- und Gedächtniskapazität begrenzt. Andererseits soll es nicht zum Verlust von älteren gespeicherten Informationen kommen, indem ein Überspeichern von trivialen Informationen erfolgt. Daher stehen sich in dem Moment die Plastizität und die Stabilität gegenüber. Bei jüngeren Menschen wird dieses Problem aufgrund des Einsatzes von effektiven Filtern gelöst. Forscher erklären dies hinsichtlich der Aufgabenerledigung mit einem konsequenten Aussieben von irrelevanten Informationen. Jetzt kam es auch zur Untersuchung hinsichtlich der Effektivität der Filter bei älteren Menschen.

Die Tests bei der Studie

Insgesamt waren 20 Teilnehmer an der Studie beteiligt. Davon hatten zehn Personen ein Alter von über 67 Jahren. Bei den anderen Personen handelte es sich um jüngere Menschen. Allen wurden die gleiche Aufgabe gestellt. Sie saßen vor einem Bildschirm, auf dem sechs Serien von Zeichenkombinationen erschienen. Es handelte sich um zwei Zahlen und sechs Buchstaben, die in unterschiedlichen Reihenfolgen sichtbar waren. Alle Personen sollten jedoch nur auf die beiden Zahlen achten. Über einen Zeitraum von acht Tagen kam es zur Wiederholung dieses Tests. Dabei wurde geprüft, ob es zur Verbesserung der Tageswerte kam. Als Resultat zeigten sich schließlich bei allen Teilnehmern signifikante Anzeichen für das Lernen mit aufgabenbezogenem Charakter. Die Verbesserungen bei den Altersgruppen hielte sich fast auf gleicher Ebene. Ein grundsätzliches Problem mit der Plastizität sei daraus bei älteren Menschen nicht erkennbar.

Der zweite Test im Rahmen der Studie

Lernen Im AlterWährend der ganzen Zeit wurde auf dem Bildschirm ein zufälliges Muster in Form einer Kombination aus helleren Punkten und hellerem Grund gezeigt. Mal mehr und dann wieder weniger veränderten die Punkte während dieser Zeit ihre Position. Weitestgehend sollte es jedoch zum Ausblenden dieser Informationen kommen. Jedoch gelang dies nur jüngeren Teilnehmern. Ältere Menschen hingegen nahmen diese Veränderungen wahr, obwohl diese nicht so von Bedeutung waren. Dies spräche eine deutlich positive Sprache für die Lernfähigkeit. Doch würde es zu einer Aufnahme von zu vielen Informationen kommen, was zu einer Instabilität hinsichtlich der gespeicherten Informationen beitragen könnte. Allerdings gebe es eine Möglichkeit des Trainings vom herausfiltern unwichtiger Informationen. Dies sei laut der Forscher durch das Ignorieren statt die Knobelei zu erreichen und würde eine neue Form von Gehirn-Jogging sein. Jedoch stellt sich die Frage, ob eine Studie wirklich einen so hohen Stellenwert erhalten kann.

Fragen in Bezug auf die Studie

Aus der zitierten Studie ergeben sich jedoch viele weitere Fragen. Wie will die Wissenschaft entscheiden, was für Senioren von Bedeutung ist und was nicht. Gerade in diesem Fall sind die einzelnen Lebensumstände zu berücksichtigen. Da die Menschen so vielfältig gestaltet sind wie es nur irgendwie geht, lässt sich das Thema „Lernen im Alter“ nicht in einer Studie expliziert klären.
Ein weiterer wichtiger Aspekt liegt auf dem Belastungsgrad des Menschen, dem er unterliegt. Befinden sich Menschen in extrem angespannten Situationen, haben sie eine geringere Aufnahmekapazität und können sich verschiedene Dinge nicht so gut merken. Dies gilt für junge Menschen ebenso wie für ältere Menschen. Entspannt sich eine Situation mehr und mehr, besitzen Menschen jeden Alters sich wieder eine höhere Aufnahmefähigkeit. Doch kann man auch als älterer Mensch oder als Senior wirklich zu viel Wissen aufnehmen. Auch Wissen, das zunächst unwichtig erscheint, kann sich eines Tages als wichtig erweisen. Insofern sollten ältere Menschen oder Senioren auf die Intuition hören.

Nicht zu unterschätzen – eine gute Basis

Für das gute Lernen in späteren Jahren ist es von Vorteil, wenn von Anfang an schon in der Jugend eine gute Basis vorliegt. Diese wird mit einer soliden Berufsausbildung gelegt. Erfolgt anschließend eine Übernahme mit einem Festvertrag, können junge Menschen entdecken, was sich alles erreichen lässt, wenn das Lernen mit auf dem Tagesplan steht. Auf diese Weise wird das Gehirn des Menschen neu programmiert. Schließlich ist das Entdecken von neuen Themen möglich, wodurch neue Kenntnisse gewonnen werden. Es entstehen neue Zusammenhänge, die wiederum neue Erkenntnisse hervorbringen. Damit wird zugleich auch eine gute Grundlage für das Verständnis der Zusammenhänge in beruflichen Fragen geweckt. Dies schafft wiederum auch in späteren Jahren die Möglichkeit, neue Aufgabengebiete zu entdecken, um dem Leben neue positive Seiten abzugewinnen. Darauf aufbauend werden viele Menschen feststellen, dass sich manche Aufgaben fast wie von selbst bewältigen lassen.

Lernen im Alter mit dem Internet

Bildung und gesunde Ernährung - Lernen Im AlterSelbst älteren Menschen bietet sich allerdings die Möglichkeit, sich im Alter mit dem Internet und somit der virtuellen Welt zu befassen. Sollten Sie anfangs Berührungsängste mit der Materie haben, so sollten Sie sich keineswegs davon beängstigen lassen. Alles lässt sich lernen und sei es durch die regelmäßige Lektüre von Computerzeitschriften. Dazu können Sie sich von den Mitarbeitern im Zeitschriftenhandel beraten lassen. Sofern Sie keine Möglichkeit für das Aufstellen eines eigenen Rechners haben, bietet sich der Besuch in einem Internetcafe. Derartige Räume sind deutschlandweit zu finden und bieten den Besuch zu einem günstigen Preis. Die dort aufgestellten Rechner weisen in der Regel recht neue Software vor. Dort lässt sich die Wunderwelt des Internets genau entdecken. Dazu gehören individuelle Lernaufgaben, mit denen sich die Bereiche Gedächtnis, Sensorik, Rechnen, Sprache und Logik trainieren lassen. Das prägnante dabei ist die auf vielen Portalen die Bereitstellung von einem Fortschrittgraph, mit dem Ihnen die Kontrolle der Lernerfolge möglich ist. Zahlreiche Portale vermitteln und bieten Tests an, über das was dort gelernt wird. Vielleicht findet sich dabei sogar noch eine Möglichkeit, wie bequem sie ihre Rente aufbessern können. Es gibt zahlreiche Portale, die einen Nebenverdienst nach einer Registrierung im Portal anbieten. Prüfen können Sie die Qualität des Dienstes durch Recherchen im Internet. In der Regel bieten die Dienste eine hohe Sicherheit, wenn es um den Umgang mit den schützenswerten Daten geht. Zugleich kommt es auf diesem Weg zu einer Erweiterung des Wissens. Bei manchen Portalen gibt es jeden Tag etwas zu tun. Wird dieses Wissen täglich angewandt, lässt sich dieses bequem auf Wunsch erweitern.

Ein gutes Hilfsmittel im Alter – Kreuzworträtsel

Viele Senioren haben nicht mehr die Möglichkeit, so weite Wege zu bewältigen. Daher beschäftigen sie sich mit einfachen Aufgaben wie mit dem Lösen von Kreuzworträtseln. Je öfter sie trainieren, desto besser bleibt das Wissen um die einzelnen Begriffe erhalten. Zudem ergibt sich bei einzelnen Wörtern aus verschiedenen Buchstaben oftmals der Rückschluss auf den Gesamtbegriff. Damit lernen Senioren möglicherweise Begriffe kennen, die sie bisher noch nicht kannten. Kombinieren lässt sich dieses Hobby mit dem Erwerb eines Lexikons. Auf dieser Basis lässt sich das Wissen über einige neu erlernte Begriffe auf Wunsch spielend leicht vertiefen.

Fazit
Wer Spaß am Lernen im Alter hat, sollte sich nicht von Studien oder anderen Thesen abhalten lassen. Die Welt hat eine große Vielfalt von Schätzen zu bieten, deren Entdeckung sich für alle Altersgruppen lohnt – nicht nur für junge Menschen. Und sei es allein die Reise, die neue Horizonte eröffnet. Das wichtigste ist in allen Fällen, dass Sie am Ball bleiben, lernwillig sind und nicht aufhören zu lernen.

Peter Spyra

Vollkommen richtig.
Seit Jahren bilde ich Erwachsene Menschen aus.Bei manchen ist die Aufnahmefähigkeit nach 2- 3 Stunden erschöpft. Andere sind auch mit 50 noch in der Lage 7 Stunden konzentriert zu arbeiten. Diese ist häufig auch durch den Beruf geprägt. Manche Berufe vordern Menschen immer wieder geistig heraus. Andere eher nicht. Kompensation ist in der Freizeit natürlich möglich, durch Lesen und sicher auch durch Diskussionen mit anderen Menschen.
Ich bin selber fast 60 und trainiere durch die Lerntätigkeit mein Gehirn wöchentlich. Deshalb fällt es mir nicht schwer, auch selber bei Fortbildungen, 8 Stunden konzentriert zu arbeiten. Der Schlüssel ist einfach Trainig,Training, Training.Niemals aufhören und statt zu lesen, RTL gucken.

Stefan

Hallo Herr Spyra,
Vielen Dank für Ihr Kommentar, mich betrifft das zwar noch nicht direkt, aber je eher jemand damit anfängt, desto leichter wird es wahrscheinlich später einmal werden. Zudem kommt es auch bei vielen Menschen auf die berufliche Position an; brauche ich mein Hirn täglich, wieviel Kreativität ist gefordert und und und…

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