Der letzte Traum

Mich fasziniert ja schon seit mehreren Jahren das Thema, was passiert mit uns nach dem Tod. Ich habe dazu einige gute und weniger gute Berichterstattungen gesehen. Unter Anderem auch sehr viel über Menschen mit Nahtoderfahrungen gesehen, gelesen und gehört.

Ich habe mir das, für mich persönlich, in eine plausible Zusammenfassung gefasst. Nähmen wir einmal an, wir landen alle an einem Ort, an dem wir uns wiedertreffend würden. Wer garantiert uns, dass wir uns wiederkennen? Vielleicht sind wir uns dann auch alle fremd? Für mich klingt so etwas nicht wirklich plausibel.

Meine Vorstellung:
Ich habe folgende Vorstellung, wie es um uns passiert, wenn uns der Sensenmann holt.
Ich vergleiche es mit einem Traum im Schlaf. Die Situation, dass wir ableben und in einen Traum verfallen, in dem es ganz nach unseren Wünschen geschieht. Wir treffen Menschen, die vielleicht schon seit langer Zeit verstorben sind, sehen Familienmitglieder wieder, die wir bereits verloren haben. Ich kann mir das alles schon sehr gut vorstellen, allerdings glaube ich daran, dass wir dort mehr oder weniger alleine sind.
Der letzte Traum www.stefan-wegerhoff.de

Die Seele, wie sie immer benannt wird, also das Bewusstsein, welches wir eigentlich erwarten dort, wo auch immer wir landen, werden wir nicht wieder treffen. Vielmehr bekommen wir die Art, den Umgang mit den Menschen, wie wir sie in Erinnerung haben. Ob bewusst oder unbewusst. Ich glaube, dass deswegen auch die Lebensweise, wie wir gelebt haben da sehr entscheidend ist, da diese das prägt, wie wir unseren Traum erleben.

Als Beispiel nenne ich einmal Folgendes: Ich kann mir gut vorstellen, meinen Papa dort zu treffen, doch werde ich, wenn ich Ihm Fragen stelle, die ich ihm schon immer stellen wollte, nicht die Antworten bekommen, die ich wünsche, sondern die Antworten, die ich erwarte, denn mein Bewusstsein wird diese Fragen selbst beantworten.

Soweit ich weiß, setzt sich jede Religion damit auseinander, es wird so, wie Du gelebt hast. Einige nennen es: Sündige nicht, andere verlangen einfach glücklich zu sein.
Das Leben prägt unser Unterbewusstsein dahingehend, dass wir genau das in dem letzten Traum erleben.
So wird der jähzornige Nachbar, der sich immer über alles aufgeregt hat vielleicht einfach später der sein, der in seinem Traum genau diese Welt wieder erleben wird. Er wird vermutlich einfach auf die Menschen treffen, die er eigentlich schon immer voller Zorn penetriert hat. Für andere wird es dann wohl die sogenannte Hölle sein in der er sich befindet. Er wird sich dort einfach wohl fühlen, weil genau DAS seine Lebenseinstellung gewesen ist und so hat er bisher eben GERNE gelebt.

Mein Fazit:
Meine Art über dieses Thema zu denken, würde erklären, warum uns all die noch so tollen Bücher sagen wollen, findet einen Weg nicht zu sündigen. Ist es in diesem Fall nicht viel wichtiger mit sich selbst zufrieden zu sein? Mit dem Gedanken an diese Vorstellung kann ich persönlich gut leben, denn ich werde irgendwann, früher oder später, genau die Antworten auf meine Fragen bekommen, die ich mir erhoffe.
Ändert sich nun, wenn Du Dich mit diesem Gedanken anfreunden kannst, nicht auch die Einstellung zum Leben? Verspürst Du nicht auch den Drang, EINFACH GLÜCKLICHER zu leben?
Hass, Neid und Missgunst aus Deinem Leben zu verbannen?
Und dafür zu sorgen, dass Dein letzter Traum der schönste wird, den man sich nur wünschen kann?

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